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Liebe Freunde der „Vokuhila“ und der „Kleenen Schwester“,

kaum werden die Abende wieder früher dunkel, steht auch schon das Schreckgespenst „Herbst/Winter“ und „Pandemie“ vor der Tür…

Auch für uns „körpernahe Dienstleister“ gab es neue Verordnungen, die ab Freitag, den 20. August, in Kraft treten sollen.

Ihr kennt unsere und meine Meinung mittlerweile dazu: Wir werden alles tun, um unsere und vor allem auch eure Sicherheit in den Räumlichkeiten von „Vokuhila“-GmbH zu schützen!

Ab Freitag, den 20.8.2021, gelten für uns die drei G-Regeln: geimpft, genesen oder getestet!

Dabei benötigen die Ungeimpften einen negativen Corona-Schnelltest, der nicht älter als 24 Stunden sein darf oder einen PCR-Test, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.

Diese Regeln gelten ab einer Inzidenz von 35 im Landkreis – wir in Berlin liegen, glaube ich, im Moment bei 69,2.

Wir sind froh, dass unsere Räume so gut mit Lüftern ausgestattet sind und werden auch weiterhin FFP2-Masken tragen.

Es gab auch schon ein paar Lockerungen! So könnt ihr jetzt endlich wieder in der höchst relevanten bunten Presse blättern – so herrlich sinnbefreit, gehört es einfach immer noch zum Friseurbesuch.

Aber grundsätzlich wollen wir auch noch einmal unsere gesamte Energie zusammenraffen, um uns einer möglichen 4. Welle mit ganzer Kraft entgegenzustellen!

Ja, wir wollen es alle nicht mehr hören, aber der Stachel der Lockdowns sitzt noch tief!

Nun aber endlich zu den schönen Neuigkeiten!

Unsere Emilia hat mit Bravour am Freitag, den 13. August, ihre Gesellenprüfung bestanden, und wir haben sie gestern im „Der Hahn ist tot!“ gebührend verabschiedet.

Nebenbei: Den „Hahn“ kann man unbedingt empfehlen: sehr, sehr lecker und guter Wein 😉

Nun geht es für sie auf nach Leipzig. Wir werden Emilia vermissen, aber so ist es ja immer: Die eine Tür geht zu und die nächste sofort wieder auf.

Wir rüsten für unsere Erstklässler!! Unsere Azubi-Neuzugänge Josefine, Henrike und Nicole waren die ganze letzte Woche im „WELLA“-Studio am Gendarmenmarkt, um sich auf euch und ihre ersten Gehversuche im Geschäft vorzubereiten.

Die drei sind sehr motivierte junge Damen, auf die wir uns sehr freuen und die mich auch vor logistische Herausforderungen stellen: 3 Auszubildende auf einmal hatten wir noch nie.

Inzwischen kenne ich nun gefühlt alle Namen in der Handwerkskammer, im Senat, in der Berufsschule und der Innung, die für die Ausbildung im Friseurhandwerk Ansprechpartner sein sollen. Denn da alle drei ihr Abitur haben, versuche ich, Ausnahmeregelungen zu erwirken, damit sie nicht ganze zwei Tage in der Berufsschule vertrödeln – gar nicht so einfach bis unmöglich. Ich hätte sie gern vor der Ernüchterung, die ich 1990 beim Eintritt in die Berufsschule im Sauerland hatte, etwas bewahrt – es ist nicht besser geworden.

Doch es gilt: Immer mit voller Kraft voraus, damit unser unglaublich anspruchsvolles und wunderbares Handwerk weiterhin mit so viel Liebe und Kompetenz ausgeführt wird. Ich finde, das ist für unseren fünfeinhalbfachen Meisterbetrieb (Sascha hat seinen Meister bis auf die Praktische Prüfung) eine Verpflichtung!

Nun wird es sicherlich nicht mehr lange dauern und wir rufen laut: „Freiwillige vor“, damit nicht nur an den Puppenköpfen „Sabine“ und „Ruth“ gearbeitet werden muss … aber etwas Anlauf wollen wir unseren neuen Damen (und uns) noch gönnen.

Der Mittwochsclub schult noch bis nächsten Mittwoch weiter. Dann haben Mariam, Nikita, Sascha mit Madlen ihre Fähigkeiten zum Thema Haarschnitt ausreichend vertiefen können – es war ein tolles Projekt, und einige Arbeiten sind auf unserem „Instagram“- Account zu bewundern.

Außerdem haben wir drei Experten für „Illuminage“-Techniken ausgebildet, eine großartige neue Freihandfärbetechnik! Lasst euch von Mariam, Nikita und Jenny dazu beraten!

Denn ihr wisst ja: Wir werden immer schöner. Manchmal darf das auch unterstützt werden ;))

Wir haben den Sommer für unglaublich viel Weiterbildung genutzt, weil das so lange nicht möglich war! Ich bin selbst gerade „voll druff“  und sauge wie ein Schwamm alles auf, was ich im Lockdown angefangen habe… und wir haben auch noch einige Termine für Fortbildungen, die nun hoffentlich nicht wieder gekippt werden.

Drückt uns und euch alle Daumen, dass wir in unserer Motivation zu arbeiten und alles Neue umzusetzen, nicht wieder ausgebremst werden…

Noch ein Letztes:

Ich habe mich ja, wie im letzten Newsletter angekündigt, wieder auf den „diversen Bühnen der Welt“ herumgedrückt. Alles nachzuhören oder nachzuschauen auf unserer Website. Es kommt bald noch ein kleines Filmchen von unserer Filmfrau Annette Bott zum letzten Event auf der Museumsinsel. Das hat mir wirklich Spaß gemacht, denn es macht so große Freude, über Kunst und Haare zu reden …

Kleines Feedback der RBB-Mitarbeiterin Julia Vismann zu dem tollen Abend in der Kolonnadenbar schon mal als Vorgeschmack zum Filmchen:

Ihr Lieben, gestern war die letzte „Kolonnadenbar“ und wir haben vom Barkeeper das allercoolste Kompliment bekommen:

Er: „Toll gemacht. Wenn ich mir für nächstes Jahr was wünschen dürfte: mehr Friseurinnen. Das war die allerbeste Kolonnadenbar und so lustig. Es war so, als würden sich die drei aus „Sex and the City“ unterhalten!“

Ich: „Bin ja auch ein bisschen Carry Bradshaw.“

Er: „Na, da find mal Mr. Big bis zum nächsten Jahr.“

Auch Vincent (Kurator der Veranstaltung) fand diese Ausgabe der „Kolonnadenbar“ die Beste. Wir sollten das in anderer Form wiederholen. Echt Klasse!

Danke, dass ihr dabei wart.

Liebe Grüße, Julia

Wie immer gilt: Glückwunsch an alle, die bis hier durchgehalten haben! Ja, es ist wieder etwas länger geworden, und ich könnte noch viel mehr berichten. So gibt es ab dem 9.9.2021 eine „Klara Li – Claire La“- Ausstellung in den Räumen der Kastanienallee – lasst euch überraschen!

Aber nun erst einmal die besten Grüße von mir (Claire) und den „Vokuhila“ und „Kleene Schwester“-Teams!

Bleibt gesund und zuversichtlich!

 


 

27.06.2021

Liebe Freunde der „Vokuhila“ und der „Kleenen Schwester“,

während ich und auch sicherlich einige von euch froh waren, dass nicht mehr so viel Informationen für euren wunderbaren Friseurbesuch nötig waren, wurde ich auch angesprochen, dass meine „Briefe an Freunde“ irgendwie fehlen würden ;))

Ja ja, so unterschiedlich sind wir Menschen – wie schön – immer wieder!

Also noch einmal der Versuch, mich kurz zu fassen, weil tatsächlich Änderungen in den Corona- Bestimmungen für uns relevant sind.

WIR BENÖTIGEN JETZT KEINE AKTUELLEN CORONA-NEGATIV-TESTS MEHR

Ich bin froh, weil wir uns in diesen Abfragen wie das Ordnungsamt fühlten …und es entspannt natürlich einiges für den Friseurbesuch. Ich weiß, dass doch der eine oder die andere echt genervt waren oder gar auf ihren Friseurbesuch verzichteten.

Außerdem fällt die 10m2– Meter Abstandsregel ab 01.07.2021 ebenfalls weg.

Was das bedeutet, kann sich sicherlich nicht jeder vorstellen.

So hat dies unter anderem zur Folge, dass immer weniger Betriebe, auch durch die Erfahrung mit Corona, ausbilden. Da Auszubildenden nicht berechtigt sind, Kurzarbeitergeld zu beziehen, sondern den Mindestlohn für Auszubildende beziehen und nur noch 3 Tage die Woche im Betrieb sind, ist eine gute Ausbildung, die ohnehin schon Zeit und Geld kostet, kaum wirtschaftlich. Es hört sich immer alles so gut an, aber wir „Kleinen“ kämpfen immer noch ganz schön mit den Folgen der Pandemie, die noch lange nicht endgültig absehbar sind.

Wir haben seit 2008 einen Ausbildungsrückgang von 54%, wobei die Abbrecher noch nicht eingerechnet sind. Das bedeutet im Klartext, dass es in Zukunft immer weniger befähigte Fachkräfte geben wird, die unseren anspruchsvollen und wunderbaren Beruf ausüben werden.

Da wir uns in der Verantwortung sehen, dem nach Möglichkeit entgegenzuwirken, freue ich mich, dass wir bereits zwei Ausbildungsverträge unterschrieben haben und uns trotz der widern Gegebenheiten trauen, bzw. uns auch in der Pflicht sehen, weiter auszubilden.

Emilia macht im August ihre Gesellenprüfung und wird als hervorragend ausgebildete Friseurin ab September in Leipzig Erfahrungen sammeln. Alle, die, unter anderem, von  ihren unfassbar tollen Kopfmassagen und Augenbraunstylings begeistert waren, sollten bis zum 31.8.2021 die Gunst der Stunde nutzen und sich nochmal von ihren Befähigungen überzeugen lassen.

Wir wünschen ihr auf diesem Weg alles Gute und werden bestimmt in Kontakt bleiben.

Außerdem möchte ich Euch mitteilen, dass wir unser Bonusprogramm derzeit auslaufen lassen. Vielen von euch ist es fast unangenehm, den „Für-Umme-Haarschnitt“ in der derzeitigen Situation einzulösen.

Ich möchte wieder „Fleisch auf die Knochen“ bekommen, um meine Mitarbeiter vernünftig bezahlen und weiterbilden zu können, das ist hoffentlich in euer aller Interesse.

Ich weiß, ich kann auf euer Verständnis hoffen.

Apropos Weiterbildung:

Derzeit haben wir ein Fortbildungsprogramm: der Mittwochsclub

In der Zeit von 9.00-14.00 Uhr benötigen wir veränderungswillige Modelle, die bereit wären, sich danach für ein Foto für „Instagram“ ablichten zu lassen.

Akteure wären derzeit Mariam und Nikita, die von Madlen als Fachtrainerin zu Thema „Haarschnitt“ weiter perfektioniert werden. Da die beiden schon hervorragende Meister ihres Handwerks sind, brauchen sie natürlich Anspruch für die Arbeit an den Mittwochvormittagen. Also: Jeder der/die meint, er/sie hätte schwierige Haare oder Lust auf eine ausgefallene Veränderung (bitte im Moment keine Locken mehr – haben wir grade zu häufig bearbeitet) ist eingeladen, diese Möglichkeit über den Sommer zu nutzen. Wir haben sehr viel Beratungszeit, der Haarschnitt ist kostenfrei und es gibt eine Materialpauschale für kleine Farbveränderungen!Fokus liegt auf dem Haarschnitt…

Ich bin seit Corona medial aktiv (keine Ahnung, man wird so rumgereicht…)

Es freut mich, dass wir darüber immer mehr Kundenzulauf haben und mit unseren Persönlichkeiten und vor allem unserer Fachlichkeit überzeugen dürfen.

Wenn ihr also weiter bei eurem Lieblingsfriseur den optimalen Termin haben wollt, ist es sinnvoll, den Folgetermin immer gleich zu buchen.

Außerdem freut es uns, dass immer mehr Freunde mit unserem Online-Buchungssystem zurechtkommen, um uns so die konzentrierte Arbeit im Geschäft zu ermöglichen.

https://friseur-vokuhila.belbo.com/login

So, das mit dem Kurzfassen hat ja wieder gut geklappt 😉

Wer bis hierhin gekommen ist und sich interessiert: Hier noch ein relativ aktuelles Interwiev mit mir vom 20.5.2021 – aber Achtung: 20 Minuten lang.

Claire im Interview über die Zeit der Pandemie

Am kommenden Dienstag, den 29.6.2021, wird ein Interview von „Deutschlandradio Kultur“ mit mir aufgezeichnet – wann das ausgestrahlt wird, gebe ich noch bekannt. Thema ist, glaube ich alles: Haare, Friseure, Corona…

Am 17.7.2021 habe mit Ingo Hoppe auf „88.8 RBB“ eine Sendung zum Thema „Haare und Sommer“ als Expertin.

Am 05.08.2021 schließt sich unter den Kolonnaden auf der Museumsinsel von 19.00-20.00 Uhr ein Gespräch mit einer Kunsthistorikerin zum Thema „Sehnsucht“ bzw. „die Bedeutung von Friseuren und Haaren“ auch historisch gesehen an. Danach DJ und Bar – hört sich total gemütlich an. Moderiert wird das Ganze von Julia Vießmann von „Radio eins“.

All das ist sehr aufregend und so darf ich hoffen, dass die Bedeutung unseres handwerklichen Tuns tatsächlich mehr Beachtung in der Öffentlichkeit findet. Ich weiß, ihr als „Vokuhila“ /“Kleene Schwester“- Gemeinschaft wisst sehr genau, was wir sind und wollen, aber es wäre doch schön, wenn es noch mehr Verständnis für unsere Branche gäbe – nur so können wir, unter anderem, dem wachsenden Fachkräftemangel entgegenwirken.

Und immer und immer wieder, gerade auch nach meinem Urlaub, bin ich so begeistert von unserem Beruf und den Möglichkeiten und auch von euch als unseren Kunden in unseren beiden kleinen, wunderbaren Begegnungsstätten, IHR, die uns ihr Vertrauen schenken – es gibt nichts Schöneres für mich!

Genießt den Sommer und die zurückkehrende „Normalität“.

Ich wünsche euch allen viel Gesundheit und Kraft und bedanke mich ausdrücklich für eure Unterstützung und euer Verständnis.

Herzlich, Claire und das „Vokuhila“/“Kleene Schwester“-Team

 


 

29.03.2021

Ab dem 31.3.2021 ist der Friseurbesuch nur noch mit einer FFP2-Maske
und einem tagesaktuellen negativen Coronatest gestattet !

Wie setzen wir das um ??

  • ihr könnt euch zu Hause selber testen, wenn ihr nicht rechtzeitig einen Termin im Testzentrum bekommt
  • diesen Schnelltest bitte fotografieren, dokumentieren
  • dann unterschreibt ihr uns, dass der Test an dem Tag gemacht wurde
    (damit wir auch was in der Hand haben – ich weiß nicht, wie wir das sonst prüfen sollen)
  • im Testzentrum bekommt ihr einen QR-Code, das ist natürlich am besten,
  • Die Test-Kapazitäten sind nun ausgebaut.
  • Ja, auch Kinder ab 6 Jahren müssen getestet werden
  • Spuck- und Speicheltest bieten wir für 10,00 € an und stellen auch eine entsprechende Bescheinigung aus (bitte nur im Notfall).
  • diese werden jetzt auch in Berlin 24 Stunden tagesaktuell akzeptiert.
  • dafür bitte 30 min früher zum Termin erscheinen und ihr müsst das allein hinbekommen und außerhalb des Geschäftes durchführen.
  • ich habe keinen separaten Raum und auch niemanden, der in Schutzausrüstung die Tests durchführen kann…

Wir geben unser Bestes!

Schaut bitte immer noch einmal auf eure Erinnerungsmail!
Manchmal müssen wir Termine zeitlich etwas verlegen, weil vielleicht zu viele Menschen im Raum sind oder es zu Verzögerungen kam.

Die Organisation hat einen unglaublichen Anspruch und wir wollen euren Ansprüchen auch gerecht werden und natürlich weiterarbeiten und nicht schließen.

Drückt uns die Daumen, dass wir es schaffen!

Eure Teams der „Vokuhila“ und der „Kleenen Schwester“

 


 

29.03.2021

Liebe Freunde der „Vokuhila“ und der „Kleenen Schwester“,

nach 4 Wochen Öffnung sollten wir den Großteil unserer wertvollen Kunden schon wieder im Geschäft getroffen haben – jedenfalls fühlt es sich so an, als ob wir durchgearbeitet haben.

Wir haben fast 3 Monate Lockdown in einem Monat versucht auszugleichen und euch wieder schöner machen zu können. Wir sind froh und dankbar, dass ihr alle so viel Verständnis hattet und uns auf vielerlei Ebenen unglaublich unterstützt habt.

Das Team hat Großartiges geleistet und ist noch enger zusammengerückt. Ich bin stolz auf das „Vokuhila-“ und das „Kleene Schwester“-Team!

Ab morgen arbeiten wir auf der Kastanienallee nicht mehr von 8.00-22.00 Uhr, sondern „nur“ noch von 9.00-21.00 Uhr. Ihr könnt euch weiterhin unter

https://friseur-vokuhila.belbo.com/login

bequem online Termine buchen, was uns in unserer Arbeit „am Stuhl“ entlastet.

Neu ist ab Mittwoch den 31.3.2021:

Friseurbesuche

nur noch mit FFP2-Masken, einfache medizinische Masken reichen nicht mehr aus

-und einen tagesaktuellen Negativ-Test

Mehr Aussagen gibt es dazu derzeit noch nicht. Wie wir das prüfen sollen, weiß ich auch noch nicht genau.

Wir sind nun einmal kein Gesundheitsamt oder eine medizinische Einrichtung.

Wir haben auch noch Tests da, aber die sind eigentlich nur unter medizinischer Aufsicht anzuwenden bzw. durchzuführen. Da habe ich mir mittlerweile die Befähigung dazu angeeignet, aber das möchte ich jetzt nicht im großen Stil ausführen.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich dieser Verantwortung gerecht werden soll und hoffe inständig, dass ihr uns auch jetzt weiterhelft und euch eigenverantwortlich verhaltet und mir zusichert, einen aktuellen Test gemacht zu haben oder mitbringt oder unterschreibt, das dem so ist, falls dann doch irgendwann mal jemand kommt, um diese Wirrnisse der Auflagen zu kontrollieren…

Man kann sich mittlerweile an vielen Orten umsonst testen lassen:

https://test-to-go.berlin/testzentren-und-teststellen/

Ich weiß, es macht einen gemütlichen Friseurbesuch nicht einfacher und ich hoffe sehr, dass die Maßnahmen nicht so einschränkend sind, komplett auf einen wunderbaren Friseurtermin zu verzichten…

Hoffnung macht mir, dass es in Österreich funktioniert und die Testkapazitäten so ausgefahren wurden, dass dies tatsächlich umsetzbar ist.

Außerdem bin ich für jeden Tag dankbar, an dem wir nicht schließen müssen!

Ob wir irgendwann wieder in die Wirtschaftlichkeit finden, sei dahingestellt und ja, natürlich möchten wir nicht, dass noch mehr Menschen der Pandemie zum Opfer fallen oder die Krankenhäuser überlastet sind – nur sind auch bis jetzt noch keine Hilfen angekommen und wir sind immer noch auf uns selbst gestellt.

Ich bin von unserem Hygienekonzept überzeugt und habe euch ja schon im letzten Newsletter den Link über die Studie der Ansteckungsgefahr beim Friseur geschickt, die bei 0,6 liegt – also sehr gering ist.

Am 16.03.2021 habe ich mich beim rbb in der Sendung „Wir müssen reden“ dafür eingesetzt, dass Schließungen für Friseure nicht der richtige Weg sein können.

Wen es interessiert: Ungefähr Minute 20-30:

https://www.rbb-online.de/wirmuessenreden/videos/kneipe-zu-laden-leer-frust-gross-droht-schon-der-naechste-lockdown.html

Ihr Lieben, ich hoffe sehr, dass wir die dritte Welle gemeinsam durchstehen. Mit Solidarität und Zuversicht sollte es zu schaffen sein. Ich glaube immer noch an uns als Gemeinschaft und will diese Hoffnung auch nicht aufgeben.

Herzliche Grüße von Claire und dem „Vokuhila-“ / „Kleene Schwester“-Team

 

 


 

11. Januar 2021

Liebe „Vokuhila“ und „Kleene Schwester“- Freunde,

Zunächst möchte ich Euch allen ein frohes und vor allem gesundes und vielleicht etwas normaleres Jahr 2021 wünschen.

Es hat sich bestimmt soweit herumgesprochen, dass wir Friseure noch bis zum 31. Januar 2021 im Beschäftigungsverbot sind. Jetzt möchte ich einfach mal ganz doll hoffen, dass wir ab dem 1. Februar wieder in den Geschäften für euch da sein können!

Ich hatte heute mit meinem großartigen Team ein Meeting – es lässt euch herzlichst grüßen!
Da es immer weniger Akzeptanz der Maßnahmen zu geben scheint, suchen sich natürlich immer mehr Menschen Nischen, um diese zu umgehen.
Wir als „Vokuhila“-Team sind uns einig, dass wir nicht mal eben irgendwo „zum Haare machen“ herumkommen wollen. Auch wenn die Ungeduld wächst und wir alle genervt sind, weil kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist und natürlich auch existentielle Sorgen dazu kommen, ist uns so nicht geholfen. Ich kann es natürlich nicht kontrollieren, weiß aber, dass ich verantwortungsbewusste und kluge Mitarbeiter habe, die durchaus verstehen, dass sie sich und auch ihren Arbeitsplatz mit solchen „Geschäften“ am meisten gefährden. Dazu kommt unser Berufsethos. In der „Vokuhila“ haben wir die perfekte Ausleuchtung, die richtigen Spiegel und Werkzeuge, die uns ein professionelles und exaktes Arbeiten ermöglichen. Solche Bedingungen sind im privaten Raum selten gegeben, sodass das Ergebnis dann für beide Seiten nicht zufriedenstellend ist.

Ich habe mich heute – witzigerweise – in einem kleinen Beitrag auf „Rbb 88.8“ dazu positioniert-
Claire muss es eben immer ein wenig lauter haben 😉

Jetzt die große Frage! Wie könnt ihr uns helfen?
DURCHHALTEN!!
Wir wollen wieder für euch da sein und das auf der Kastanienallee und auf der Fehrbelliner Straße in unsren wunderbaren Läden!
Wir wollen nicht der Pandemie zum Opfer fallen…

Wir dürfen nirgendwo hin, wir dürfen niemanden treffen – wir dürfen gerade „politisch gewollt“ blöd aussehen ums Haupthaar…und da das alle betrifft, fällt es am Ende nicht ganz so auf!
Und vielleicht ist es ja ganz spannend, wie sich Verzicht anfühlt (jaja, ich weiß, auf was schon alles verzichtet werden muss…)
Worauf ich hinaus möchte: Es geht mir um Wertschätzung gegenüber unserem Handwerk. Auch wenn es so einfach aussieht und man ja nur unsere kleinen Scheren braucht, darf es nicht beliebig werden. Auch ich werde im Freundeskreis verständnislos angeschaut, aber wenn ich möchte, dass Friseure auch in Berlin weiter von ihrem Beruf und dem damit verbundenen Gehalt am Leben teilnehmen sollen, braucht unser Friseurhandwerk endlich auch einmal eine Lobby.
Und Friseurgeschäfte, wie die „Vokuhila“ und die „Kleene Schwester“ brauchen Kunden wie euch, die das mittragen und verstehen.

Wenn ihr uns wirklich helfen wollt (und das weiß ich aus der Erfahrung vom April), färbt euch nicht die Haare selber, sondern benutzt ein Ansatzpuder. Wer dazu Fragen oder eine Beratung braucht, WIR SIND FÜR EUCH DA!
Ab 11. Januar von Montag – Freitag von 10.00 – 18.00 Uhr unter 44342513 !
Natürlich könnt ihr dann auch Termine vereinbaren, wenn es online irgendwie nicht klappt.
Online-Buchungen helfen uns sehr. Die könnt ihr selber verwalten.
Unter https://friseur-vokuhila.belbo.com/login

Es besteht die Möglichkeit, über unser Online-System einen Wartelisteneintrag zu machen, wenn nicht der Wunschtermin frei sein sollte.
Vielleicht können wir ja noch was „drehen“.
Claire-Kunden können dort auch einen Wartelisteneintrag vermerken, den ich dann bearbeiten kann, weil ich online nicht zu buchen bin.
Wir werden zu Gunsten einer besseren Auslastung die Termine vielleicht um geringfüge Zeiten verschieben: Bitte immer die Bestellzeit in der Terminerinnerung checken!
Wenn das gar nicht passen sollte (eine viertel oder halbe Stunde früher oder später zu kommen), dann ruft bitte einfach nochmal an.

Weil wir in „Schnittinseln“ arbeiten, d. h. es arbeitet ein festes Team miteinander, das zu den Kollegen der anderen „Schnittinsel“ keinen Kontakt hat, müssen wir sehr gut planen. Damit es nicht zu Überschneidungen im Salon kommt, um euren Wünschen schnell nachkommen zu können und auch wieder in eine Wirtschaftlichkeit zu finden, wird diese Planung anspruchsvoll. (und ich hoffe inständig, dass wir die dann nicht nochmal und nochmal neu aufsetzen müssen…)
So solltet ihr unbedingt pünktlich zum Termin erscheinen, nach wie vor ohne Begleitperson, damit wir nicht zu viele Menschen im Salon werden.
Genau so müssen natürlich auch wir uns an unsere Zeitpläne halten…
Wie gesagt: Auch dieser Winter wird vorbeigehen und kann nicht alles mit sich reißen.

Kauft bitte keine Gutscheine mehr.
So unglaublich überwältigend das auch war und uns gezeigt hat, dass ihr wollt, dass es mit uns weitergeht…
Wir haben noch zu viele Gutscheine im System (alles Kredit).
Außerdem mussten wir – wie schon beschrieben – wegen der Gutschein die gesamte Soforthilfe zurückzahlen – bis jetzt sind wir ohne staatliche Hilfen über die Runden gekommen…

Wenn ihr uns helfen wollt, sponsort die Rabatte oder kauft Styling- und Pflegeprodukte, wenn wir uns wiedersehen – und lasst uns ganz bald wiedersehen! Das würde uns schon sehr helfen und freuen.

So! Der Wunsch, am 1. Februar 2021 wieder arbeiten zu dürfen, müsste im Universum angekommen sein!

Da wir das Jahr der Einsen und Zweien haben – gutes Zeichen ….
Am Sonntag, den 10.01.2021 feiert die „Vokuhila“ ihren 21. Geburtstag
(letztes Jahr mit gefühlt 300-350 Leuten, dieses Jahr allein)

Wie gewohnt, wird es eine neue Ausstellung geben – ihr dürft euch freuen und gespannt sein!
Nicolaus Schmidt stellt Teile der Ausstellung, die wir 2014 in New York im Deutschen Haus der JFK hatten aus:
„Astor Hair New York – Vokuhila Berlin, Social Marketplace and Hairstyling“.

Nicolaus wurde in seinem Atelier besucht und auf „arte“ im „Kulturjournal“ gab es dazu einen kleinen Beitrag, eine tolle Geschichte!

https://www.arte.tv/de/videos/101582-000-A/astor-place-new-yorks-beruehmtester-friseursalon-lebt-weiter/

Ja, ich weiß, ich schreibe immer so viel…könnte noch viel mehr schreiben, denn irgendwie ist das auch therapeutisch.

Wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, danke ich für eure Geduld und euer Interesse!

Haltet uns die Daumen, wir halten euch die Daumen und vor allem: Bleibt gesund und zuversichtlich.

Claire und das Vokuhila- Kleene Schwester Team

 

 


 

11.12.2020

Liebe Freunde der „Vokuhila“ und ihrer „Kleenen Schwester“,

Ich (Claire) höre die Nachtigall schon wieder trapsen (kann mir einer erklären, woher das eigentlich kommt ?…)
Einigen von euch habe ich ja bereits geschildert, dass es mit hilft, euch Kunden zu schreiben, wenn ich unruhig werde …

Wichtige Info: Wir sind ab jetzt coronafrei!!! Unsere Luftfilteranlagen „Mia Air“ mit Vor-, Hepa- und Aktivkohlefilter, wie auch UVC-Licht sind angekommen!!

Bei uns seid ihr sicher!! Wir haben jetzt so eine Art Alarmanlage im Raum, wenn die Luft nicht 100%ig ok ist, landet ein Flugzeug – und wir reißen die Türen auf, um so die beste der besten Luftverhältnisse zu haben und zu halten – unglaublich, wie sensibel diese neuen „Vokuhila“- „Mitarbeiter*innen“ sind! Umso besser für uns und für euch!

Nun schnell noch die letzten Termine ergattern, bevor – ich mag gar nicht daran denken – wir womöglich auch wieder unsere Pforten schließen müssen.

Auch wenn wir Weihnachten alle schön zuhause bei den Lieben bleiben, die sich schon an den morgendlichen Anblick gewöhnt haben, sollten wir uns der Verwahrlosung mit ganzen Kräften entgegenstellen.
Und da wir positiv eingestellt bleiben, freuen wir uns auch über einen Neuzugang: Nikita ist eine junge Friseurmeisterin und passte schon nach den ersten drei Tagen in unsere „Vokuhila“, als wäre sie schon ewig da…ihr könnt euch gern anvertrauen, sie weiß was sie tut!

Wir machen euch immer schöner! Und das ist sehr wichtig, gerade in den jetzigen Zeiten.

Außerdem lassen wir uns nicht unterkriegen und haben immer noch, oder gerade erst recht, Spaß an der Arbeit und stehen für die soziale Kontaktsuche gern zur Verfügung.
Ein großes Dankeschön an unsere supertollen, verständigen Kunden, die uns so unterstützen! Danke.

Auch wenn die vierstellige Investition der Lüfter womöglich etwas spät kommt, hoffen wir, dass wir weiterarbeiten können , oder ganz schnell wieder arbeiten dürfen… es schnürt sich bei mir gerade wieder alles zusammen.

Aber nun auch eine gute Nachricht:

„Astor Hair“ wurde kurz vor zwölf von Kunden gerettet. Ist das nicht großartig

Da hatten ein paar Promis in New York wohl Angst, ihren Friseur zu verlieren.
Dies hat so große mediale Aufmerksamkeit bekommen und freut uns sehr! Eine amerikanische Geschichte…zum Nachlesen und Nachhören zwei Links für Interessierte:

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/new-york-kultfriseur-gerettet-corona-101.html

https://www.deutschlandfunkkultur.de/astor-place-hairstylists-gerettet-ganz-new-york-in-einem.1013.de.html?dram:article_id=488778

Entsprechend werden wir unseren 21. Geburtstag am 10. Januar 2021 mit der Ausstellung der Fotos von Nicolaus Schmidt über „Astor Hair“ und unseren dortigen Besuch zelebrieren: „Astor Hair New York – Vokuhila Berlin, Social Marketplace and Hairstyling“.
Und wir haben auch noch Bildbände zum Verkauf anzubieten ;). Vielleicht ein Weihnachtsgeschenk …

Apropos Weihnachtsgeschenk: Wir haben wunderschöne Gutscheine!
Wir wollen unbedingt weitermachen – ihr könnt uns dabei helfen und „Vokuhila“-Gutscheine verschenken an Freunde, die uns noch nicht kennen und vielleicht kennenlernen wollen.

Wer „unseren“ Film noch nicht gesehen hat, findet anbei den Link. Großartiges Porträt unseres Kiezes, was hatten wir für einen schönen Sommer!

https://www.rbb-online.de/doku/b/berlin-kastanienallee.html

Und noch ein Beitrag über Schnapsdrossel Claire und wie es eigentlich zur „Kleenen Schwester“ kam…Unsere Vermieter der“ Kleenen Schwester“ in der Fehrbelliner Straße, die Mietergenossenschaft „Selbstbau e.G.“, haben uns in ihrer Ausgabe „Die Selbstbauerin“ eine ganze Seite gewidmet. Passt irgendwie alles zusammen.

Am Montag den14.12.2020 wird unser Freund Sergey Alexander Dott eine Kunstinstallation in die Kastanie vor unser Tür baumeln, wo nach seiner Aussage ein klarer Bezug zur „Vokuhila“ hergestellt werden kann – Hm, mit einem Jungen mit einer Frisur aus Geldscheinen, alles Auslegung, aber ich würde sagen, schön wärs ;))

Kurzum: Wir bieten die ganze Packung Kultur in diesen verrückten Zeiten.
Wir glauben und hoffen und werden sehen, es geht bestimmt bald wieder aufwärts.

Lasst euch nicht die Laune verderben, und solange es den Treff „Vokuhila“ oder „die Kleene Schwester“ noch gibt, müsst ihr nicht einsam sein. Machen wir es wie früher: einmal die Woche zum Waschen und Legen. ;))

Bleibt gesund und habt trotz der Umstände eine schöne Vorweihnachtszeit!

Wir danken für die Treue und Unterstützung im spektakulären Jahr 2020

Claire und die „Vokuhila“ und „Kleene Schwester“ – Teams

 

 


 

 

20.11.2020

Liebe „Vokuhila“-Freunde,

ich hoffe, euch geht es einigermaßen gut in diesem Teillockdown. Ich hoffe ja immer noch, dass dieser nicht verlängert oder womöglich verschärft wird – allerdings höre ich grade schon wieder die Alarmglocken läuten…

Um euch mehr Sicherheit zu geben, bin ich jetzt auch Expertin für Luftfilteranlagen geworden! Also, wenn da jemand Beratung braucht, stehe ich gern zur Verfügung…
Bei uns ziehen (hoffentlich, nach Lieferschwierigkeiten) in der 51 KW drei hochwertige Anlagen namens „Mia“ ein. Diese werden jeweils in die Räume der „Vokuhila“ vorn und hinten und in der „Kleenen Schwester“ in der Mitte platziert und werden dann die Raumluft stündlich 6 Mal umwälzen mit UV-C Licht, Aktivkohle- und Hepa 13 Filtern – wie gesagt, wer da Beratung braucht… 😉
Wir machen natürlich trotzdem Querlüftungen und haben ja auch schon Lüftungsanlagen, aber ihr sollt im Winter ja auch nicht mit feuchten Haaren im Durchzug sitzen.

Dann haben wir uns jetzt vom Team „Kleene Schwester“ „distanziert“, damit nicht die gesamte „Vokuhila“ einer „Verseuchung“ zum Opfer fällt. Ab Januar werden wir auch in der „Vokuhila“ einen Dienstplan haben, bei dem sich Früh- und Spätschicht nicht mehr über den Weg laufen. Wir bilden also „Schnittinseln“.

Und wenn ihr uns weiter beehrt und euch am besten jetzt gleich euren Weihnachtshaarschnitt bucht und auch in der Mützenzeit Januar/Februar Wert auf eine schöne Haarangelegenheit legt, brauche ich hoffentlich nicht wieder Kurzarbeit auf den Plan zu rufen.
Ihr könnt Euch vielleicht in etwa vorstellen, was das für Friseure in dieser Stadt bedeutet…

Vielleicht seid ihr ja noch auf der Suche nach einem Weihnachtsgeschenk: Wie wäre es mit einem „Vokuhila“ – Gutschein an jemanden, der uns noch nicht kennt!?

Der Lauf der Zeit kennt keine Pause. Und so habe ich gerade erfahren, dass der legendäre Salon „Astor Hair“ in New York schließen muss. Das ist eine Friseur-Institution am Broadway, wo Andrea und ich vor einigen Jahren mal einen Tag Haare schneiden durften! Ich bin sehr betroffen, weil ich eigentlich dort noch einmal eine Zeitlang arbeiten wollte…und überhaupt!
Als wir in NY waren, hatten wir mit Nicolaus und den Friseuren ein kleines Projekt verbunden mit einer Ausstellung im Deutschen Haus der JFK …
Ihr könnt auch bei uns diesen großartigen Bildband mit den Fotos von Nicolaus Schmidt käuflich erwerben.
In den USA geht es ohne Netz und doppelten Boden natürlich noch viel schneller an die Existenz in dieser Zeit. Und wie das Schicksal spielt, ist gestern nun auch Udo Walz von uns gegangen, der das Vorwort für den Bildband verfasst hatte. So schließt sich der Kreis.

Einen kleinen Programmhinweis noch für euch: Am Dienstag, den 24.November 2020, läuft auf dem RBB „Berlin Kastanienallee- Von Häusern und Menschen“
Wir sind mit dabei!

https://www.rbb-online.de/doku/b/berlin-kastanienallee.html

Ich wünsche Euch allen viel Gesundheit und gute Nerven.
Am Ende wird auch dieser Winter – wenn auch hart – irgendwann vorbei sein!

Es grüßen die Claire und das „Vokuhila/Kleene Schwester“ – Team!

 


 

24.10.2020

Liebe Freunde der „Vokuhila“ und ihrer „Kleenen Schwester“,

es ist wieder soweit:
Pünktlich zur Umstellung zur Winterzeit möchte ich ein paar Worte an euch richten.

Was ist/war das für ein Jahr … ich habe als Unternehmerin eine Art Häutung erleben dürfen.
Auch wenn ich seit über zwanzig Jahren Verantwortung für Mitarbeiter und Kunden übernehme, war die Art der Verantwortung, die ich in diesem Krisenjahr übernehmen musste, ein ganz neues Gefühl, das mich vor riesige Herausforderungen gestellt hat.

Wir haben nach unserer Schließung am 23. März und unserer Eröffnung am 4.Mai bis zum heutigen Tag so viel gelernt und Erfahrungen sammeln dürfen. Es hat unser Team gefestigt, und es erfüllt uns, Menschen täglich glücklich zu machen und nette Gespräche zu führen.

Wir Friseure sind tatsächlich systemrelevant, weil es um viel mehr geht, als „nur“ schön auszusehen! Vielleicht wurde es unterschätzt, sich in einer Gemeinschaft zu halten, in Kontakt zu sein, miteinander zu lachen …

Wir hatten einen wunderbaren Sommer und konnten uns von der ersten Welle etwas erholen.
Vor uns steht eine lange Dunkelzeit. Die eigentliche Erkältungszeit beginnt gerade erst.

Wir brauchen Eure Unterstützung! Sonst wird es das, was ich im Frühjahr schon gesagt habe, ein langsames Sterben… Ich will nicht jammern, wir dürfen arbeiten, ich will auch jetzt noch nichts von einem erneuten Shutdown hören, aber ich mache mir natürlich Sorgen, wie sicherlich viele von euch.

Wir hatten in den letzten Wochen eine sehr schlechte Auslastung, was sicherlich auch auf die Ferien zurückzuführen ist, aber auch eine gewisse wiederkehrende Verunsicherung ist deutlich zu spüren. Wir haben viele Absagen wegen Quarantäne-Erkältungserscheinungen (natürlich besser absagen, als zu kommen) und anderen Unsicherheiten. Wirtschaftlich ist das eine sehr anspruchsvolle Situation, die noch sehr lange dauern kann. Das brauche ich sicherlich nicht zu betonen. Dennoch möchte ich, so lange es möglich ist, auf Kurzarbeit verzichten, auch bei den Mitarbeitern steht Weihnachten vor der Tür …

Wie könnt Ihr uns konkret helfen?

1. Bucht online Termine, sodass wir so viel wie möglich Zeit zum „Handwerkern“ und Verwalten haben.

https://friseur-vokuhila.belbo.com/login

2. Schaut bitte immer noch einmal in eure Terminerinnerung, manchmal müssen Zeiten etwas angepasst werden (nicht mehr als 15/30 min nach vorn oder nach hinten; wenn das gar nicht geht, nochmal melden).

3.Kommt bitte unbedingt ohne Begleitpersonen.
Derzeit können wir keine Kinder bedienen, die mit Begleitperson kommen müssen, weil uns einfach der Platz fehlt.

4. Es gibt die Möglichkeit der Warteliste, damit wir, wenn kurzfristige Absagen kommen, reagieren können.

Helft uns mit Geduld, Flexibilität und Verständnis! Wir haben einen Hygieneplan erstellt und bitten euch herzlich, diesem zu folgen.

Weiterhin könnt ihr uns helfen, indem ihr:

Empfehlungskarten weitergebt!
– Diese gibt es im Salon und müssen ausgefüllt von einem neuen Kunden mitgebracht werden. Der Kunde, der sie weitergegeben hat, erhält einen 10,00 € Rabatt.

Verschenkt Vokuhila-Gutscheine (vielleicht zu Weihnachten …)!

Apropos Gutscheine:
Ihr habt uns so unglaublich mit euren Gutscheinkäufen im April unterstützt! Moralisch hat uns das so viel Kraft gegeben, dass kann nicht in Geld bemessen werden.
(auch wenn wir wegen der Gutscheinverkäufe unsere Soforthilfe zurückzahlen müssen … wir „Kleinen“ mussten uns am Ende immer selber helfen.)

IHR WOLLT, DASS ES UNS WEITER GIBT!

Auch aus diesem Grund möchte ich euch mit dem heutigen Newsletter ins Bild setzen und auch ins Boot holen, wie man so schön sagt …

Auch wir mussten den Umgang mit den Masken erst lernen. Am Anfang ist man nach der Schicht nach Hause und war noch mehr, wie Andrea immer sagt,“ ‘nen Teller bunte Knete“.
Nun wissen wir, dass wir, sobald wir nicht nahe an euch rankommen, durchaus auch mal die Maske abnehmen müssen, um das Hirn weiter zu versorgen mit Sauerstoff.

Bei uns auf der Kastanienallee ist übrigens eine hervorragendes Lüftungssystem eingebaut, was immer für Frischluft sorgt, und wir machen natürlich zusätzlich Querlüftungen.

Gern würden wir euch auch wieder mit einem warmen Tee oder leckeren Kaffee versorgen, das ist bisher noch nicht gestattet.

Aber wir dürfen wieder Augenbrauen/Wimpern schön machen … wir sollten nicht undankbar sein … Wie sehr diese ein Gesicht (vor allem hinter den Masken) positiv beeinflussen, hatten wir wohl etwas unterschätzt.

Noch eine Änderung an dieser Stelle: Jenny ist zu den beiden Damen Andrea und Rina in die „Kleene Schwester“ gewechselt. So können wir den Platz besser nutzen. Die „Kleene Schwester“ arbeitet jetzt auch am Dienstag von 10.00-20.00 Uhr.

Ich weiß, dass ich auf unsere großartigen Kunden und ein großartiges Team zählen kann!
Ich hoffe auf euer Verständnis, wenn in diesen besonderen Zeiten manches etwas anders laufen muss, als gewohnt.

Ich werde es nicht überreizen, aber es war mir jetzt mal wieder ein echtes Bedürfnis, mit euch in Kontakt zu treten. Ihr könnt euch jederzeit vom Newsletter-Versand abmelden.

Wir wünschen euch allen eine gute Gesundheit und gute Nerven!
Mit genügend gegenseitiger Rücksichtnahme und Solidarität sollten wir DAS meistern!

In diesem Sinne,
Herzlichst Claire und das unschlagbare „Vokuhila/Kleene Schwester“ -Team